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Wie sollen die Einheimischen vom Gebäude profitieren?
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Gemeinde St. Moritz Streit um die «Chesa Brunal»

Die Gemeinde will die Chesa Brunal für zwölf Millionen Franken verkaufen. Dagegen wehrt sich eine Gruppe Einheimischer.

Nachdem die letzte Bewohnerin der Chesa Brunal ausgezogen war, ging das Haus definitiv in den Besitz der Gemeinde St. Moritz. Diese plant nun, das Gebäude an eine Privatperson zu verkaufen - für zwölf Millionen Franken.

Eine Gruppe Einheimischer hat eine Interessengemeinschaft gegründet und versucht, den Verkauf zu verhindern. Die «IG Chesa Brunal» kämpft für ein Nein an der Urne am 20. Oktober.

Marie-Hélène Froidevaux von der IG kritisiert das Vorgehen der Gemeinde: «Eine Alternative zum Verkauf wurde nie wirklich geprüft.» Die IG wünscht sich, dass das Gebäude im Besitz der Gemeinde bleibt und so auch öffentlich zugänglich wird. Beispielsweise für temporäre Nutzungen.

Die Chesa Brunal

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Das Haus aus dem Jahr 1911 liegt erhöht am Waldrand und bietet einen Blick auf den ganzen St. Moritzersee und in das obere Oberengadin. Der letzte Besitzer hat das Haus der Gemeinde vermacht, allerdings mit einem Nutzungsrecht für seine Lebenspartnerin. Sie ist nun aus der Chesa Brunal ausgezogen.

Die Gemeinde hält an den Verkaufsplänen fest. Martin Berthod, Mitglied des Gemeindevorstands, sagt: «Die Chesa Brunal müsste man für zwei bis drei Millionen Franken sanieren. Das wäre zu teuer.»

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Wenn man dieses Haus liquidiert kann man mit dem Geld etwas für alle machen, zB eine Ralleystrecke durch den Stazer Wald oder ein neues Kasino.
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  • Kommentar von Lothar Drack  (samSok)
    Wie schafft es so ein kommunales Problem in die Schlagzeilen von SRF? Nun, Immobilien im Engadin, insbesondere in St. Moritz liegen preislich eh ausserhalb von dem, was gesunder Menschenverstand nachvollziehen kann. Unlängst hat es aber son Tausendsassa aus Zürich geschafft, in St. Moritz nicht nur Jazzfestivals zu veranstalten, sondern auch Gemeindepräsident zu werden, wenn ich nicht irre. Der Mann hat doch beste Kontakte zu Medien, wieso nur hält er sich im Hintergrund?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Herr Berthod, das Haus gehört nicht dem Gemeindevorstand, sondern den Einwohner der Gemeinde St.Moritz. Es ist stoßend das Politiker Entscheiden was mit dem Gebäude geschieht ohne Kontakt mit dem neuen Besitzer aufzunehmen. Ich möchte da niht sagen das der Verkauf nicht gut ist, sondern nur die Eigenmächtigkeit des Gemeindevorstandes kritisieren.
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    1. Antwort von Roland Gadient  (Roland Gadient)
      Röthenmund, wenn sie kein St Moritzer sind, würde ich schweigen, für 3 Millonen ein Denkmal ohne klaren Nutzen zu erhalten, ist dies Steuergelder verschleudern.
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