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Gemeindewahlen St. Moritz will keinen «Wahlmarathon» mehr

Gemeindepräsidium, Gemeindevorstand, Gemeinderat. In St. Moritz werden diese Gremien einzeln gewählt. In diesem Herbst konnte keines der Gremien im ersten Wahlgang gewählt werden. Am 25. November werden die Stimmberechtigten deshalb zum sechsten Mal innert zwei Monaten an die Urne gebeten.

Bei den nächsten Gemeindewahlen in vier Jahren soll dies anders aussehen. Im Hintergrund wird derzeit an einer neuen Verfassung gearbeitet. Die aktuelle Verfassung stammt aus den 70er-Jahren und wurde seit 1997 nicht mehr überarbeitet.

«Nur noch zwei oder drei Wahlgänge»

Thema bei der Verfassungsänderung sind auch die Wahlen. Der Anstoss zur revidierten Verfassung stammt von Fritz Nyffenegger (CVP). Er erhofft sich ein einfacheres Wahlsystem: «So viele Wahlgänge wie in diesem Jahr soll es nicht mehr geben.» Wie das neue System aussehen könnte, sei noch nicht klar.

Deutlichere Vorstellungen hat Leandro Testa von der FDP: «Es müsste möglich sein, in zwei oder drei Wahlgängen alle Posten zu besetzen. Aktuell sieht man, dass die Stimmberechtigten genug von den Wahlen haben.» So ist die Stimmbeteiligung seit den Gemeindepräsidentenwahlen von rund 70 auf rund 50 Prozent zurückgegangen.

Opposition gegen ein neues Wahlsystem scheint es keine zu geben: Auch die dritte bedeutende Ortspartei, die SVP, steht hinter diesen Plänen. Bis es aber soweit ist, braucht es noch einige Schritte: Unter anderem muss der Kanton die neue Verfassung absegnen, zudem muss das Stimmvolk dieser Revision zustimmen.

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