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Interview mit Jürg Noth, Chef des Eidgenössischen Grenzwachtkorps
Aus Regionaljournal Graubünden vom 21.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
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Gemischte Patrouillen Schweizer und Italiener sitzen gemeinsam im Dienstwagen

Gegen die grenzüberschreitende Kriminalität arbeiten die Schweiz, Italien und Österreich verstärkt zusammen.

In den italienischen Provinzen Südtirol und Sondrio sowie im Kanton Graubünden sind ab 2020 die Carabinieri, die Polizia di Stato, die Eidgenössische Zollverwaltung und die Kantonspolizei Graubünden mit gemischten Patrouillen unterwegs.

Davon erhofft man sich Vorteile bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. «Vor allem haben wir den gemeinsamen Informationsaustausch neu direkt vor Ort. Wir können auf unsere Datenbank zurückgreifen, die italienischen Kollegen auf ihre», sagt der Chef des Eidgenössischen Grenzwachtkorps, Jürg Noth.

Zusammenarbeit mit Österreich hat sich bewährt

In Poschiavo fanden Anfang Woche die ersten Ausbildungstage für rund 30 Einsatzkräfte aus Italien und der Schweiz statt. Die Beamten wurden vor allem über die rechtlichen Rahmenbedingungen des jeweils anderen Staates informiert. Am Donnerstag war im Grenzraum Südbünden und Veltlin die erste gemischte Patrouille unterwegs.

Die Kantonspolizei Graubünden führt bereits seit zehn Jahren mit der Eidgenössischen Zollverwaltung und den österreichischen Zollbehörden gemeinsame Kontrollen durch. Mit dieser Zusammenarbeit im österreichischen Grenzraum habe man gute Erfahrungen gemacht, heisst es bei der Bündner Kantonspolizei.

Rechtliche Grundlage

Die Grundlage für die gleichgelagerte Zusammenarbeit mit Italien ist ein Abkommen zwischen dem Bundesrat und der italienischen Regierung, welches am 1. November 2016 in Kraft getreten ist.

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