Zum Inhalt springen

Abschuss des «Problemwolfs» Gesucht: Wolf M75

Der Wolfsrüde M75 ist in den beiden Kantonen Graubünden und Tessin zum Abschuss freigegeben. Dies könnte aber schwierig werden: M75 hat am 2. März im zürcherischen Laufen-Uhwiesen ein Schaf gerissen. Dies haben DNA-Proben ergeben. Im Kanton Zürich ist im Moment kein Abschuss geplant.

Karte mit eingezeichneter Wolfsroute
Legende: Der Wolf M75 hat in der Schweiz schon verschiedene Tiere gerissen. Diese Karte zeigt seinen Weg. zvg / Kanton Zürich

M75 gilt als «Problemwolf»: Er hatte in den Kantonen Tessin und Graubünden mehrere Schafe gerissen. Die beiden Kantone haben deshalb am 22. März eine Abschussbewilligung für den Wolf erteilt, um weiteren Schaden an Nutztieren zu verhindern.

Wie weiter? Die Abschussbewilligung der Kantone Graubünden und Tessin gilt für 60 Tage. Der Wolf muss sich dabei im Gebiet der beiden Kantone aufhalten. Wo sich M75 derzeit aufhält, ist aber nicht bekannt. Seit dem 2. März sind gemäss Zürcher Jagdverwaltung keine weiteren Spuren gefunden worden.

Situation im Kanton Zürich: Laut Bundesgesetz dürfte auch der Kanton Zürich M75 zum Abschuss freigeben, weil er innerhalb eines Monats 25 Schafe geriessen hat, eines davon im Kanton Zürich. Das sei zur Zeit trotzdem kein Thema, sagt der Leiter der Fischerei und Jagdverwaltung des Kantons Zürich, Urs Philipp. Man werde die Situation aber genau beobachten, denn weitere Risse im Zürcher Weinland oder der Agglomeration von Zürich oder Winterthur könne man nicht brauchen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.