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«Wie das Gewässer verschmutzt worden ist, wissen wir nicht», sagt Polizeisprecher Roman Rüegg.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 01.09.2020.
abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
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Gewässerverschmutzung Mehrere hundert tote Fische im Inn

Das Fischsterben erstreckt sich über eine Flusslänge von etwa fünf Kilometern zwischen S-chanf und Cinuos-chel.

Einige tote Fische werden nun im Auftrag des kantonalen Amtes für Jagd und Fischerei forensisch untersucht. Verfärbungen des Flusswassers waren vor einer Woche festgestellt worden.

Die Wasserverfärbungen sind deutlich sichtbar gewesen.
Autor: Roman RüeggMediensprecher Kapo Graubünden

Dafür gingen Vertreter der Kantonspolizei zusammen mit Vertretern des Amtes für Jagd und Fischerei vor Ort. Dabei seien die Wasserverfärbungen deutlich sichtbar gewesen, sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden im «Regionaljournal».

Die Polizei habe Ermittlungen zur Klärung der Gewässerverschmutzung aufgenommen, so Roman Rüegg weiter. Die Polizei hatte mehrere Meldungen über verendete Fische im Oberlauf des Inn erhalten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Alle zwei bis drei Tage tritt in der Schweiz ein Fischsterben auf, meist auf menschliche Ursachen zurückzuführen. Zwischen 1990 und 2018 gab es 3807 durch menschliches Fehlverhalten oder Versagen begründete Fischsterben. Gründe bei den von Menschen verursachten Fischsterben ist der Eintrag von Gülle in Gewässer (21,7%), gefolgt von häuslich-industriellem Abwasser (10,2%), dem Eintrag von Öl oder organischen Lösungsmitteln (9,5%) und Zementwasser (5,9%). mangelnde Aufmerksamkeit und Sorgfalt.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Frau Sommaruga sollte sich mehr für den Umweltschutz im Allgemeinen einsetzen anstatt für den Abschuss der Wölfe zu werben. Insektensterben und ihre Folgen. Die Landwirtschaft vernichtet die Nahrung für das Überleben der Vögel und Amphibien die von Insekten abhängig sind. Versuchte Trinkwasser. Misstände in der Tierhaltung. Es gäbe will zu tun, aber man wartet ab bis noch mehr Arten aussterben. Unbegreiflich.
  • Kommentar von Peter Meier  (pmeier)
    Die wachsende Weltbevölkerung und die unbegrenzte Einwanderung sind eindeutig schuld.
    1. Antwort von Jonny Berger  (Landkind)
      Ich bin Jahrgang 1962 und habe noch dreckigere Gewässer als Heute erlebt. Bei unserem Dorfbach habe ich mehrere Male erlebt, dass irgendwoher (nun ja, wir wussten schon woher..) Gülle zu einem grossen Fischsterben geführt hat. In den letzten Jahrzehnten ist dies nie mehr vorgekommen. Und bevor in den 70er die Kläranlagen gebaut wurden, ja, das waren noch dreckigere Zeiten. Es ist besser geworden, kann aber noch besser werden. Und nein, "die unbegrenzte Einwanderung" ist daran nicht schuld.
    2. Antwort von Dominik Refardt  (Dominik74)
      Lieber Herr Meier, das war jetzt aber ironisch gemeint, oder? Ja, ich bin mir sicher dass das pure Ironie ist. Stimmt's?
    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wachsende Weltbevölkerung und unbegrenzte Einwanderung im Engadin? Dort gibt es höchstens überdurchschnittliche viele kalte Betten!