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Wie die Kantonsspitäler Graubünden und Thurgau wieder versuchen in den Alltag zurück zu kehren.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 22.04.2020.
abspielen. Laufzeit 03:32 Minuten.
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Gratwanderung für Spitäler In kleinen Schritten zurück in Richtung Normalität

Am Beispiel der Kantonsspitäler Thurgau und Graubünden zeigt sich: Der Weg zurück in die Normalität ist lang und komplex.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aus der Kurzarbeit zurückgeholt. Die Patientinnen und Patienten sind aufgeboten. Ab Montag sollen wieder geplante Operationen durchgeführt werden.

Besuchsverbot bleibt

Von einem Normalbetrieb kann man noch nicht reden, sagt der CEO der Spital Thurgau AG, Marc Kohler. Die Hygienemassnahmen des Bundes gelten weiterhin und auch das Berufsverbot bleibt.

Wir müssen wachsam und parat sein für eine mögliche zweite Welle.
Autor: Arnold BachmannMitglied der Geschäftsleitung des Kantonsspital Graubünden

Es sei eine Doppelbelastung und Herausforderung, einerseits den Normalbetrieb wieder hochzufahren und andererseits weiterhin für Covid-19-Patienten gerüstet zu sein, heisst es bei den beiden Kantonsspitälern Thurgau und Graubünden. Man müsse wachsam und parat sein für eine zweite Welle, sagt Arnold Bachmann vom Kantonsspital Graubünden.

1600 Operationen «verloren»

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Marc Kohler, CEO der Spital Thurgau AG, sagt, sie hätten in den letzten Wochen rund 1600 Operationen verloren. Es gehe dabei um ein Betriebsvolumen von rund 25 Millionen Franken. Diese Operationen seien teilweise aufholbar. Abgerechnet werde Ende Jahr.

Im Kantonsspital Chur geht man von einem erheblichen Operationsstau aus, den man wie einen Bug vor sich her schieben werde. Zwei Drittel der Operationen wurden nicht durchgeführt. Er spricht von 12 Millionen Verlust pro Monat, in welchem der Lockdown galt.

Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr;

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