Graubünden Ferien hofft auf Geld vom Kanton

Die Tourismusorganisation Graubünden Ferien (GRF) will den Heimmarkt Schweiz in Zukunft stärker bearbeiten und hofft auf zusätzliche Mittel vom Kanton. Gleichzeitig streicht sie 4 von 36 Stellen.

Snowboarderin auf der Piste Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Um die Snowboarder aus Tschechien und Polen will sich Graubünden Ferien nicht mehr aktiv bemühen. Keystone

Die Marktbearbeitung in Deutschland, Benelux und Grossbritannien sei herausfordernd, der schwierigen Lage im europäischen Reisemarkt habe man aber erfolgreich getrotzt, hiess es an der Generalversammlung der GRF. Man habe sich entschieden, den Heimmarkt stärker zu bearbeiten und dagegen die Aktivitäten in den Zielmärkten Polen und Tschechien einzustellen. Auch soll die Neigungsgruppe «Golf» nach dem Ausstieg verschiedener Golf Clubs aus dem Programm genommen werden.

Hoffen auf den Kanton

Mit der Straffung der Aktivitäten kommt es auch zu einer Reduktion des Personals. So sollen vier der 36 Stellen abgebaut werden, ein Teil davon durch natürliche Fluktuation, wie es bei GRF heisst. So wird das bisherige Geschäftsleitungsmitglied Gieri Spescha unabhängig von der Reorganisation GRF verlassen. GRF-Präsident Marcel Friberg hofft aber auch auf zusätzliche Mittel vom Kanton und durch gezielte Partnerschaften.