Graubünden setzt Lehrplan 21 in Kraft

Im Kanton Graubünden wird der Lehrplan21 in zwei Stufen in Kraft gesetzt. Für den Kindergarten bis zur zweiten Klasse der Sekundarstufe I gilt er ab dem Schuljahr 2018/19, für die 3. Klasse der Sekundarstufe I ab 2019/20.

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Bildlegende: Graubünden will den Lehrplan 21 übernehmen. SRF

Die Regierung teilte am Donnerstag mit, der von der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Herbst 2014 freigegebene Lehrplan21 werde umfassend übernommen. Die verschiedenen Lektionentafeln der drei Sprachregionen seien bestmöglich aufeinander abgestimmt und kohärent zu anderen Kantonen.

Dem Regierungsbeschluss liegt ein Bericht zur Umsetzung des Lehrplans 21 GR zugrunde. Dieser zeige auf, mit welchen Massnahmen die Schulen auf den neuen Lehrplan vorbereitet würden. Damit der Umsetzungsprozess optimal gelingt, werden die kantonalen Umsetzungsmassnahmen auf sechs Jahre verteilt - von 2016 bis 2021. Die Massnahmen umfassen Informationsveranstaltungen, Beratungen für Schulen sowie obligatorische Weiterbildungen für Lehrpersonen. Sie starten im Herbst 2016. Mit diesem Vorgehen ist laut Regierungsangaben gewährleistet, dass ab dem Schuljahr 2021/22 sämtliche Bündner Schulen den Lehrplan vollständig umsetzen.