Graubünden und die Lombardei spannen zusammen

Der Kanton Graubünden und die Region Lombardei wollen in Sachen Wirtschaft, Verkehr und Gesundheit enger zusammenarbeiten. Beide Seiten wollen dazu eine Absichtserklärung unterschrieben.

Blick auf den Stausee Lago di Livigno Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Stausee Lago di Livigno ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Graubünden und der Lombardei. Keystone

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Die Lombardei

Die norditalienische Lombardei mit der Hauptstadt Mailand grenzt an die beiden Kantone Graubünden und Tessin und ist Italiens führende Wirtschaftsregion. In der Lombardei leben rund zehn Millionen Menschen.

Mit der engeren Zusammenarbeit verfolgen die Lombardei und der Kanton Graubünden das Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung des Grenzraumes zu fördern. Wie die Bündner Regierung schreibt, sollen sich politische Delegationen beider Regionen zum regelmässigen Austausch treffen.

Berührungspunkte gebe es einige, sagt Claudio Riesen von der Bündner Standeskanzlei gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden». Vor allem in Bezug auf Wirtschaft und Verkehr gebe es einige gemeinsame Projekte und Ziele.

Die Absichtserklärung zur engeren Zusammenarbeit soll im nächsten Jahr bei einem Treffen im Bündnerischen Le Prese unterschrieben werden.