Graubünden und Wallis verhandeln über Olympia

Ein Komitee will in Graubünden im Jahr 2026 Olympische Spiele organisieren. Dieselben Pläne gibt es im Kanton Wallis. Nun haben sich Vertreter der beiden Kantone getroffen, um über eine gemeinsame Kandidatur zu diskutieren.

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Bildlegende: Die Promotoren der Bündner Olympia-Kandidatur wollen über die Kantonsgrenzen blicken. Keystone

Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini bestätigt einen Bericht der Zeitung «Südostschweiz». Das Walliser Komitee habe Interesse am Standort St. Moritz gezeigt. «Die Idee wäre, im Engadin die Bob-, Skeleton- und Rodelwettbewerbe durchzuführen», sagt Parolini gegenüber Radio SRF. Obwohl der Kanton Graubünden grundsätzlich eine eigene Kandidatur ins Auge fasst, wolle man eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis prüfen.

Offen zeigt sich auch das Team um Andreas Wieland, das derzeit eine Bündner Kandidatur prüft. «Im Fokus steht für uns aber der Kanton Graubünden als Austragungsort», sagt Kommunikationschefin Barla Cahannes. «Aber unsere Abklärungen gehen auch über die Kantonsgrenzen hinaus.»

Die Dachorganisation der Schweizer Sportverbände «Swiss Olympic» begrüsst auf Anfrage eine mögliche Kooperation der Kantone.