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Graubünden Viva Millionenprojekt rund um die Bündner Kulinarik

Geld von Bund und Kanton: Am Donnerstagmorgen hat die Regierung mitgeteilt, dass Graubünden Viva total 4,7 Millionen Franken aus Geldern der öffentlichen Hand bekommt. Damit ist knapp ein Drittel der erwarteten Kosten gedeckt. Insgesamt soll Graubünden Viva rund 17 Millionen Franken kosten.

Salsiz auf einem Schneidbrett.
Legende: Produzenten sollen vermehrt den Wert ihrer Produkte erkennen. Keystone

«Festival der Sinne» als Highlight: Zwischen Mai 2019 und Oktober 2020 soll das Festival stattfinden, das sich aus einem ganzen Strauss von verschiedenen Anlässen zusammensetzt. Von Wanderungen in den Weingütern der Herrschaft bis zu Märkten, an denen regionale Spezialitäten angeboten werden, soll alles dabei sein.

Erntehelfer kippt Trauben in einen Behälter.
Legende: Auch die Bündner Weine sollen zum Programm des Festivals gehören. Keystone

Nicht nur neue Anlässe: Zum Programm gehören auch bestehende Events, wie etwa die Passmärkte im Sommer oder das Festival Rhythm and Food in Passugg. Die Veranstalter dieser Anlässe hoffen, sich dank dem breiten Netzwerk von Graubünden Viva weiterentwickeln zu können.

Mitglieder aus verschiedenen Bereichen: Zu Graubünden Viva gehören über 70 Unternehmen aus dem Kanton. Darunter auch die Rhätische Bahn oder die Bündner Kantonalbank. Jedes dieser Mitglieder soll sich irgendwie an den Aktivitäten beteiligen. Vom Mitglied Somedia etwa erhofft sich der Verein Werbung auf verschiedenen Kanälen.

Blick ins Heft von Graubünden Viva. Verschiedene Bilder zeigen Bündner Spezialitäten.
Legende: An diversen Anlässen will Graubünden Viva die Bündner Spezialitäten anpreisen. SRF

Den Wert der Spezialitäten erkennen: Ziel von Graubünden Viva ist nicht nur, den Gästen die Bündner Kulinarik näherzubringen. Die einheimischen Produzenten sollen sich vermehrt bewusst werden, welchen Wert ihre Produkte haben. Graubünden-Viva-Präsident Walter Anderau: «Im Münstertal wird beispielsweise einer der besten Käse der Alpen hergestellt. Diesen könnte man auch doppelt so teuer verkaufen und es würde noch funktionieren.»

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