Graubünden will Forschung und Wirschaft besser vernetzen

Der Kanton Graubünden bewirbt sich als Aussenstandort des geplanten Innovationsparks Schweiz. Neben den zwei Hauptstandorten in Zürich und Lausanne sind weitere regionale Standorte geplant. Wirtschaft und Forschung sollen sich näher kommen.

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Weg vom „Heidiland“-Image

3:07 min, aus Schweiz aktuell vom 27.3.2014

«Wir Schweizer sind sehr innovativ und haben gute Ideen», sagt Andreas Wieland, CEO des High-Tech-Unternehmens Hamilton. «Bei der Umsetzung in konkrete Produkte hapert es aber», bilanziert der Firmenchef.

Mit einem besseren Informationsaustausch zwischen den Forschern und den Unternehmen könne man die Situation verbessern, glaubt Wieland. Genau dieses Ziel hat der geplante Innovationspark Schweiz. An den beiden ETH-Standorten Zürich und Lausanne sollen grosse Inno-Parks gebaut werden.

Auch Graubünden mit guten Karten

Auch die Regionen sollen sich anschliessen können. Graubünden hat sich als regionaler Standort beworben. Mit den Medizinal- und Klimaforschungsinstituten in Davos und der Nanoforschung in Landquart habe man gute Karten, sagt Volkswirtschaftsdirektor Hansjörg Trachsel.

In Graubünden hofft man, dass sich neue Firmen in der Region ansiedeln, weil sie vom geplanten Forschernetzwerk direkt profitieren könnten.

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