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Parc Adula «Grosse Sachen stossen auf grosse Skepsis»

Das Nein zum neuen Nationalpark Adula war sehr deutlich. Acht der betroffenen Tessiner und Bündner Gemeinden haben den Park abgelehnt, zu viele um das Projekt weiter zu verfolgen. Der Bündner Umweltdirektor Martin Jäger spricht von einem Graben, der durch Graubünden gehe.

Am deutlichsten war die Ablehnung in der Surselva, deutlich positiver war das Ergebnis im Rheinwald und vor allem im betroffenen Teil Südbündens. «Wir müssen feststellen, dass ein Nordsüd-Graben durch den Kanton geht», sagt der Bündner Umweltdirektor Martin Jäger.

In den letzten 16 Jahren habe der Kanton das Projekt Parc Adula ideell und finanziell unterstützt, sagt Jäger. Im Abstimmungskampf habe sich die Bündner Regierung allerdings zurückgehalten.

Auch bei der Expo gab es ein Nein
Autor: Martin JägerBündner Umweltdirektor

Das deutliche Nein zeige, so Jäger, dass es grosse Vorhaben sehr schwer hätten. Dies hätten auch die Abstimmungen in den Kantonen St. Gallen und Thurgau über eine mögliche Expo gezeigt. Der nötige Planungskredit wurde diesen Frühling an der Urne verworfen.

Was die 16 Jahre Planungsarbeit am Parc Adula dennoch gebracht haben, könne man heute noch nicht abschätzen, sagt Jäger. Man habe sicher unter den betroffenen Gemeinden viel über die möglichen Chancen eines Nationalparks gesprochen, aber «den Scherbenhaufen kann man nicht wegdiskutieren.»

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