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Grosser Rat debattiert über Steuerreform
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 29.08.2019.
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Grosser Rat Unternehmen zahlen weniger Steuern

Nachdem das Schweizer Stimmvolk am 19. Mai die STAF-Vorlage angenommen hatte, hat sich der Grosse Rat am Donnerstag über die Anpassungen des kantonalen Steuergesetztes geeinigt. Kernpunkt der Vorlage, welche während einem ganzen Tag diskutiert wurde im Parlament, war die Frage, wie Unternehmen in Zukunft besteuert werden sollen:

Der Grosse Rat hat beschlossen, dass die Besteuerung von Dividenden von 60 auf 50 Prozentpunkte gesenkt wird. Die Gewinnsteuer wird von 5,5 auf 4,5 Prozent fallen. Als sozialpolitische Massnahme werden natürliche Personen leicht entlastet. Der Steuerfreibetrag wird von 15'000 auf 15‘500 Franken angehoben.

Um dieses Resultat wurde hart, und bereits im Vorfeld der heutigen Debatte gerungen. Am Ende endschied die bürgerliche Allianz im Parlament. Im Vorfeld drohten die Linken mit dem Referendum. Falls sie dieses nicht ergreiffen, wird das neue Gesetz auf den 1.Januar 2020 eingeführt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Roland Gadient  (Roland Gadient)
    Was hier durch die Regierung und Parlament passiert ist, ist Vorlksverachtung, mit CHF 500.00 mehr Abzug bei den Steuern ist dies mehr als nur eine Schande, denn seit Jahren sind grosse Gewinne eingefahren worden die haupsächlich durch die natürliche Personen erbracht worden sind und jetzt so eine Steuersenkung, schämen sollen sich dieses Lobbisten Parlament. Es kann nicht sein, dass nur immer die Wirtschaft mit Steuergeschenken beglückt wird und der Bürger in Röhre schaut und dies seit Jahren.
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