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Kanton hat Weko Hinweise gegeben
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 26.06.2020.
abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
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Hinweise für Absprachen Wieder Weko-Untersuchung beim Bündner Baugewerbe

  • Die Wettbewerbskommission (Weko) eröffnete laut eigenen Angaben eine neue Untersuchung zu allfälligen Submissionsabreden im Baubereich in der Region Moesa (Kanton Graubünden).
  • Der Kanton Graubünden hat der Weko entsprechende Hinweise gegeben.
  • In der Untersuchung soll geprüft werden, ob tatsächlich kartellrechtlich unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen.
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Neue Untersuchungen gegen Bündner Baufirmen
Aus Schweiz aktuell vom 26.06.2020.
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Wie die Weko in einem Communiqué mitteilt, hat sie Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Stimmen Firmen bei der Vergabe von öffentlichen oder privaten Beschaffungen ihr Angebotsverhalten aufeinander ab, treffen sie sogenannte Submissionsabreden.

Die elfte Untersuchung im Bündnerland

Typischerweise koordinieren die Unternehmen dann ihre Angebote mit dem Ziel, einem Unternehmen den Auftrag zu einem bestimmten Preis zuzuschanzen.

Die Weko hat bereits zehn Untersuchungen zu Submissionsabreden im Kanton Graubünden durchgeführt und dazu im 2019 ihren letzten Entscheid erlassen.

Notorische Täter

Bündner Baufirmen sind notorisch im Visier der Weko. Die Kartellwächter haben bereits zehn Untersuchungen zu Submissionsabsprachen im Kanton Graubünden durchgeführt.

Erst Ende Mai zahlte der grösste Schweizer Baukonzern Implenia dem Kanton Graubünden in einem Vergleich 1 Million Franken wegen illegalen Preisabsprachen auf dem Bau.

Insgesamt beliefen sich die Vergleichszahlungen von mehreren Baufirmen mit dem Kanton Graubünden nach Abschluss der Implenia-Vereinbarung auf total 9 Millionen Franken. Untersuchungen der Wettbewerbskommission brachten die in den Jahren 2004 bis 2012 begangenen Kartellverstösse ans Tageslicht.

SRF 4 News, 9 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die scheinen nichts gelernt zu haben. Anscheinend sind die Bussen zu klein und müssen verdoppelt werden, mal schauen wie es dann aussieht. Schon traurig, dass immer geschummelt wird.
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Viel zu tiefe Bussen, dann werden die Führungskräfte und oder die Firmen gewechselt und das Spiel kann neu Gemischt werden
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  • Kommentar von Marco Lauper  (Vision)
    Solange die Busen so klein sind in Bezug auf den Gewinn der gemacht wurde, solange bleibt es interessant, es weiter zu machen. Die Busen sollten 2x den erwirtschafteten Gewinn betragen, dann überlegen sich die Firmen eher es zu unterlassen. Alles andere bringt gar nichts. Und dazu sollte der COE gleich mitgehaftet werden, er wäre ja in der sogenannten Verantwortung. Meine Meinung
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