Olympia-Kandidatur 2026 Hoffen auf Olympia-Wettbewerbe

Wenn Olympia 2026 schon nicht von Graubünden aus organisiert wird, dann soll es wenigstens einzelne Disziplinen im Kanton geben. Man hofft dabei, dass die Promotoren der Westschweizer Olympiakandidatur Wettbewerbe in den Bergkanton verlegen.

Halpipe in Laax Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Möglicher Austragungsort für Olympia? Halfpipe in Laax. Keystone

Die Ausgangslage: Nach dem Nein von Graubünden zu Olympia 2026 ist nur noch das Westschweizer Projekt im Rennen. Bei dieser Kandidatur spielt Graubünden am Rande auch eine Rolle. In St. Moritz sollen die Bobwettbewerbe stattfinden.

Die Hoffnungen in Graubünden: Trotz Olympia-Nein, soll es neben St. Moritz auch noch andere Wettbewerbe im Kanton geben. Die Verantwortlichen der Biathlon-Arena auf der Lenzerheide wollen ihre Anlage den Verantwortlichen in der Westschweiz anbieten. Auch Laax hofft auf Wettbewerbe. In der heutigen Südostschweiz lanciert der Gemeindepräsident die Idee, dass die Freestylewettbewerbe nach Laax kommen sollen. Sowohl in Laax als auch auf der Lenzerheide hat sich die Bevölkerung am letzten Sonntag für Olympia ausgesprochen.

Die Reaktion in der Westschweiz: Man habe die Wettkampfstätten bereits definiert, sagt der Vizepräsident von Sion 2026 Hans Stöckli. «Ich gehe davon aus, dass die Disziplinen dort bleiben, wo wir sie vorgesehen haben.» Biathlon sei im Goms oder in Kandersteg angedacht und die Snowboard-Halfpipe in Leysin. Man werden die Anfragen aus Graubünden aber prüfen.