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Graubünden «Ich sehe keinen Interessenskonflikt»

Der Energiekonzern Repower krempelt seine Besitzstruktur und somit den Verwaltungsrat um. Einer der beiden Vertreter des Kantons Graubünden, Ständerat Martin Schmid, sitzt zusätzlich auch im Verwaltungsrat der neuen Repower-Mitbesitzerin UBS-CEIS. Er sehe darin kein Problem, sagt Schmid.

Legende: Audio Interview mit Ständerat Martin Schmid (14.06.2016) abspielen. Laufzeit 04:51 Minuten.
04:51 min, aus Regi GR vom 14.06.2016.

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und der UBS-CEIS Fonds wollen sich mit 90 respektive 60 Millionen Franken an Repower beteiligen. Damit würde sich die Zusammensetzung des Verwaltungsrats ändern:

  • Kanton Graubünden zwei Vertreter
  • EKZ zwei
  • UBS-CEIS einen
  • AXPO einen

Weiterhin Mitglied als Kantonsvertreter wäre Ständerat Martin Schmid. Er ist seit 2008 Mitglied im Repower-Verwaltungsrat. Seit 2013 ist er zusätzlich Verwaltungsrat von UBS-CEIS. Da dieser Fonds sich nun an Repower beteiligen möchte, würde Schmid künftig im Repower-Verwaltungsrat quasi zwei Hüte tragen.

Ich sehe formell keinen Interessenskonflikt.
Autor: Martin SchmidStänderat

Sollte es einmal zu einem Interessenskonflikt kommen, so werde er in den Ausstand treten. Dies habe er bereits im Vorfeld gemacht, als es darum ging, ob die UBS-CEIS bei Repower einsteigen solle oder nicht. «Aber», sagt Schmid weiter, «Verwaltungsräte müssen immer die Interessen des Unternehmens vertreten, also der Repower. Das ist per Gesetz so geregelt.» Es gehe dabei nicht um Interessen anderer, auch nicht um Interessen des Kantons.

Komme hinzu, dass sich die vier grossen Aktionäre sowieso in einem Aktionärsbindungsvertrag verpflichtet hätten, Repower als bündnerisches Unternehmen weiterzuentwickeln.

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