«In den nächsten Jahren werden bis zu 50 Hotels eingehen»

Ernst Wyrsch spricht im «Regionaljournal Graubünden» über den Zustand der Hotelbranche. Er glaubt, dass in den nächsten Jahren viele Betriebe aufgeben werden. Knacknüsse seien die Masseneinwanderungs- und die Mindestlohninitiative. Chancen sieht Wyrsch bei der Zweitwohnungsinitiative.

Ernst Wyrsch referiert mit einer Hand in der Luft. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Prognose von Ernst Wyrsch: 40 bis 50 kleine und grosse Hotels werden in den nächsten Jahren verschwinden. Keystone

Am 30. März 2014 öffnen 63 Bündner Hotelbetriebe ihre Türen für die Bevölkerung. Öffentlichkeitsarbeit sei wichtig. In den letzten Jahren habe man in diesem Bereich zu wenig gemacht, findet Ernst Wyrsch, Präsident von «Hotelleriesuisse Graubünden».

Im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1 spricht er auch über die aktuellen Veränderungen in der Branche. «Wir sind mitten in der Strukturbereinigung. In den nächsten Jahren werden 40 bis 50 Bündner Hotelbetriebe verschwinden. Es wird kleine, aber auch grosse Flaggschiffe treffen».

Trotz diesen düsteren Prognosen glaubt Ernst Wyrsch weiterhin an eine Zukunft der Hotellerie. Er spricht unter anderem die Zweitwohnungsinitiative an. Wenn diese wie vom Bund vorgeschlagen umgesetzt werde, könne sie eine Chance für die Hotellerie werden.