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Indisches Riesenfest Einheimische dürfen an die Chilbi

Legende: Audio Interview mit Gemeindepräsident Christian Jott Jenny abspielen. Laufzeit 03:08 Minuten.
03:08 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 22.02.2019.

Vom 24. bis 26. Februar steigt in St. Moritz die grosse Vor-Hochzeitsfeier des indischen Paares Akash Ambani und Slotha Metha. Es ist eine private Party für rund 850 Gäste aus aller Welt, mit allem drum und dran, samt Chilbi mit Riesenrad und Autoscooter. Nur: das Publikum war bisher von dieser Chilbi ausgeschlossen.

SRF News: Warum dürfen die Einheimischen nun doch an die Chilbi der indischen Hochzeitsgesellschaft?

Gemeindepräsident, Christian Jott Jenny: Manchmal lohnt es sich, wenn die Gäste hier sind und man sich zu einem verlängerten Apéro trifft. Ich habe der Familie erklärt, dass es wichtig wäre, wenn die Einheimischen einen Blick in dieses aufgebaute Winter-Wunderland werfen könnten. Nun ist dies am Montagabend zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr möglich.

250 Leute dürfen an die Chilbi, diese müssen sich per Mail bei der Gemeinde melden. Vorrang haben Familien und Kinder.

Ja genau. Zudem werden wir den indischen Gästen am Montagmittag eine Kostprobe unseres baldigen Festes Chalandamarz (Fest der Wintervertreibung, bei dem Knaben und Mädchen in Trachten alte Lieder singen) präsentieren. Dies wird unser offizielles Geschenk sein, samt Glückwünschen ans Hochzeitspaar.

Bis heute hiess es, dass das «Winter Wonderland» aus sicherheitstechnischen Gründen nicht für alle zugänglich ist. Warum ist es nun doch möglich?

Es ist ein privates Fest. Eigentlich hat die Öffentlichkeit da nichts verloren. Alle, welche an die Chilbi dürfen, machen dies auf eigene Gefahr. Dies muss vorher auch schriftlich bestätigt werden. Weder die Gemeinde noch die Familie haften für allfällige Unfälle.

Das Interview führte Sara Hauschild.

Chilbi in St. Moritz
Legende: Die Chilbi sorgt auch in den sozialen Medien für Aufsehen. Instagram

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17 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    WEF und solche Veranstaltungen sind definitv ein Affront gegen alle Klimamassnahmen. Dazu sind sie parasitär und antidemokratisch.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Drei Tage Party in St. Moritz mit über 800 Gästen für den milliardenschweren Ambani-Clan absolut bezahlbar. Doch die Geschäfte der indischen Familie sorgen seit Jahren für Kritik. Ausufernde Feiern sind für den Ambani-Clan kein Problem. Bei einem geschätzten Vermögen von fast 50 Milliarden Franken von Vater Mukesh (61) lassen sich auch ausgefallene Locations und extravagante Wünsche mühelos finanzieren. Die Clintons und Prinz Charles gehören zum Freundeskreis der Familie. Ein Leben im Luxus.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Die Medaille hat zwei Seiten. Einerseits bringts Geld, andererseits vergegenwärtigt man sich im Hinterkopf, wie es in Indien hinter solchen Kulissen am anderen Ende des Spektrums aussieht.
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