Ja zu umstrittenem Landabtausch in St. Moritz

Das Areal der Signal-Bergbahn in St. Moritz gehört bald ganz der Gemeinde. Die Stimmberechtigten haben einem Landabtausch mit einem einheimischen Unternehmen zugestimmt. Der Deal kostet die Gemeinde 8,7 Millionen Franken.

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Bildlegende: Die Stimmberechtigten von St. Moritz haben einem Landabtausch zugestimmt. Keystone

Bis jetzt gehören zwei Parzellen des Signal-Areals der Gemeinde St. Moritz. Das Land zwischen diesen beiden ist im Besitz einer Firma. Die Bevölkerung hat nun einem Landabtausch mit diesem Unternehmen zugestimmt. Die Gemeinde kann dessen Parzelle übernehmen und erhält so ein grosses zusammenhängendes Stück Land, dass sie weiterentwickeln kann. Der Deal kostet 8,7 Millionen Franken.

Der Landabtausch war umstritten. Die Gemeinde liebäugelt mit einer «Migros»-Filiale auf diesem Areal. Sollte der Grossverteiler tatsächlich an den Dorfrand von St. Moritz kommen, befürchten die lokalen Geschäfte Ertragseinbussen. Die Leute würden nur noch dort einkaufen, das würde das Dorfleben kaputt machen, argumentierten einige.