Jon Erni und seine Vision vom Arbeiten im Engadin

Eine Denkwerkstatt am Datenhighway, nichts Geringeres soll das Engadin werden. Soweit die Vision von Jon Erni. Gestartet wurde das Projekt «mia Engiadina» vor ein paar Jahren. Noch sind die ambitionierten Ziele nicht erreicht. Man sei auf Kurs, sagt Erni, man habe bereits rund 40 Partner an Bord.

Jon Erni referiert Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jon Erni will schnelles Internet fürs Engadin. Mia Engiadina

Seit mehr als zweieinhalb Jahren läuft das Projekt «mia Engiadina». Ziel ist es, das Engadin mit schnellem Internet zu versorgen, so sollen sogenannte Mountain-Hubs entstehen.

Lokale und auswärtige Firmen würden Arbeitsplätze für eine gewisse Zeit mieten, ihre Angestellten könnten ihre Arbeit im Hochtal erledigen. Noch ist das Internet im Engadin aber nicht eine schnelle Datenautobahn. «Schnelles Internet braucht Zeit», sagt Jon Erni im Gespräch mit Radio SRF.

Einzelne Partner habe man aber bereits mit schnellem Internet versorgen können, sagt Erni. Als Beispiel fügt er das Hochalpine Institut in Ftan an. Die Vision von Jon Erni ist gross.

Dereinst sollen sich im Engadin helle Köpfe treffen um zu arbeiten und vor allem um sich auszutauschen. Das Engadin als Denkwerkstatt am Datenhighway. Man habe bereits 40 Partner, Firmen aus dem Engadin aber auch von auswärts, sagt Erni.

Leute aus der IT-Branche, aus dem Tourismus oder auch aus dem Gesundheitswesen sollen zusammenkommen, so Erni, das bringe neue Ideen. Erni sieht die rasant fortschreitende Digitalisierung als Chance für ein Tal wie das Engadin.