Ski-WM in St.Moritz Kanton Graubünden verdoppelt Defizitbeitrag

Ski-Fans schwingen Schweizer Fahnen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Bündner Regierung hat den Defizitbeitrag des Kantons an die Ski-Weltmeisterschaft mehr als verdoppelt. Keystone

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Mehrkosten für Rettung und ÖV

Zudem liegt die Offerte der Rettung Oberengadin für den medizinischen Notfalldienst über den erwarteten Kosten. Und schliesslich werden dem Organisationsverein unerwartet Ertragsausfälle des öffentlichen Verkehrs in der Region verrechnet.

  • Ursprünglich hatte Graubünden den Organisatoren der Ski-WM einen Defizitbeitrag von 760'000 Franken zugesichert.
  • Dieser Betrag soll nun um 860'000 Franken erhöht werden, wie die Exekutive am Donnerstag mitteilte.
  • Der Zusatzkredit muss vom Kantonsparlament bewilligt werden. Der Gesamtbeitrag des Kantons würde sich auf 5,86 Millionen Franken erhöhen.

Mehrkosten fallen bei der Kantonspolizei, dem Zivilschutz, der Sicherheit sowie dem Verkehr an, wie die Regierung schreibt. Aufgrund der geänderten Sicherheitslage sei im Gegensatz zur Planung von 2015 der Einsatz ausserkantonaler Polizeikräfte notwendig.

Weiter will die Schweizer Armee nun anstelle von 15'000 Diensttagen nur noch 10'000 Diensttage zu Gunsten der Grossveranstaltung leisten. Die fehlenden Einsatzstunden der Armee sollen durch den Zivilschutz kompensiert werden, was zu Mehrkosten führt.