Waldbrände in Graubünden Kanton prüft den Bau von Löschwasserbecken

Braucht es in Graubünden mehr Löschwasserbecken? Eine mögliche Lösung im Hinblick auf den Klimawandel.

Ein Helikopter fliegt in der Dämmerung über den Wald. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Löschhelikopter im Misox. Keystone

  • Ende Jahr kam es im Calancatal und im Misox zu zwei grösseren Waldbränden. Auch dank einem neu erstellten Löschwasserbecken bei Soazza konnten die Brände gelöscht werden.
  • Auch in anderen Regionen, beispielsweise im unteren Puschlav und in einigen Gemeinden der Surselva gibt es solche Becken.
  • Der Kanton prüft nun, in welchen Regionen es im Notfall schwierig werden könnte, genügend Wasser für die Löscharbeiten bereitzustellen. In diesen Regionen könnten zusätzliche Löschwasserbecken gebaut werden.

Der Prozess steht erst am Anfang. In den nächsten Jahren werden die Regionen evaluiert. Für den Präsident des Bündner Feuerwehrverbands, Roland Farrer, ist aber klar: «Löschwasserbecken werden immer wichtiger. Auch im Moment sieht man wieder, es ist sehr trocken im Kanton. Das wird sich in Zukunft kaum verändern.» Deshalb brauche es mehr Möglichkeiten, an Löschwasser zu gelangen.