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Grosse Pläne für die Mininusstorte
Aus Regionaljournal Graubünden vom 26.09.2019.
abspielen. Laufzeit 02:54 Minuten.
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Kleines Wirtschaftswunder Wie ein Bäcker zum Hoffnungsträger der Randregion wird

Erst im letzten Jahr hat sich die Gemeinde Tujetsch ein Wirtschaftsförderungsgesetz verpasst. Als erster davon profitieren kann nun der Unternehmer und Nusstortenproduzent Reto Schmid. Für den Bau einer neuen Produktionshalle erhält er einen A-fonds-perdu-Beitrag von 250'000 Franken sowie ein zinsloses Darlehen von 100'000 Franken.

Am 25. September hat das Gemeindeparlament einstimmig grünes Licht gegeben für die Unterstützung. «Es geht um eine sehr nachhaltige Sache, diese grossen Investitionen bringen wichtige und produktive Arbeitsplätze in die Region», begründet Gemeindepräsident Beat Röschlin den Entscheid.

Die Hoffnungen sind begründet. Bereits heute exportiert die «Conditoria Sedrun Switzerland» Nusstörtchen in 13 verschiedene Länder. Dank der neuen Produktionshalle soll die Kapazität versechsfacht werden. «Wir produzieren im Moment 3000 Nusstörtchen in der Stunde, mit der neuen Halle können wir 12'000 bis 21'000 Minitörtchen produzieren».

Nachteil Randregion soll zum Vorteil werden

Obwohl das Unternehmen an anderen Orten vielleicht einfacher oder auch günstiger produzieren könnte, setzt Reto Schmid voll auf den Standort Sedrun. Warum? «Vielleicht muss man gegen den Strom schwimmen um speziell zu sein», erklärt der Bündner Oberländer. Der Standort mitten in den Bergen ist ein Marketinginstrument für ihn. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Arbeit in der neuen Produktionshalle Mitte des nächsten Jahres aufgenommen.

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