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Klimastreik Schulen Auch in Chur wird gestreikt

Rund 150 Schülerinnen und Schüler erwarten die Organisatoren am Freitag beim Klimastreik in Chur.

Legende: Audio Schülerinnen und Schüler sorgen sich um ihre Zukunft. abspielen. Laufzeit 02:57 Minuten.
02:57 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 15.01.2019.

Streiken statt Schule: Jeden Freitag wollen Schülerinnen und Schüler auf die Strasse, weil sich in Sachen Klimaschutz in der Politik nichts bewegt. Dies soll nun auch in Chur passieren: Kantonsschüler haben eine erste Demo auf den nächsten Freitag organisiert.

«Es ist wichtig zu zeigen, dass auch wir in Graubünden uns um unsere Zukunft Sorgen machen», heisst es bei den Schülerinnen und Schülern. Die Organisatoren haben bereits eine Bewilligung der Polizei eingeholt. Sie erwarten rund 150 streikende Schülerinnen und Schüler. Und gestreikt werde solange, bis sich in der Politik etwas bewege.

Unterschiedliche Handhabung

An anderen Schweizer Schulen wurde gleiche Streiks bereits durchgeführt. In St. Gallen zum Beispiel gingen die Schüler schon zweimal auf die Strasse. Hier drückte die Schule beide Male in Sachen «unentschuldigte Absenz» ein Auge zu. Jetzt aber ist Schluss damit: Das St. Galler Bildungsdepartement akzeptiert künftig keine Streikabsenzen mehr.

Nicht so in Graubünden: Hier gilt ein anderes Absenzsystem, das auf Eigenverantwortung setzt. Schüler des Obergymnasiums dürfen der Schule fernbleiben, ohne Grund. Allerdings gibt es auch da Einschränkungen, aber es würde den Jugendlichen erlauben, an diversen Klima-Streiks ohne Folgen teilzunehmen.

Vorbild aus Schweden

Anstoss zu den Klimastreiks gab die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg, die kürzlich eine Rede an der Weltkonferenz hielt. Sie streikt jeden Freitag, um sich fürs Klima einzusetzen. Nach diesem Vorbild gibt es nun in verschiedenen Ländern an den Schulen diese Klimastreiks – auch in der ganzen Schweiz.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Hoffentlich werden all diese schulschwänzenden "Kinder" am Samstag-Nachmittag zu Strafstunden aufgeboten und ihnen saftige Strafaufgaben für das "Schwänzen" aufgebunden! Zudem sollten alle Handys (iPhons und iPads) eingesammelt werden! Warum? Herr Lauper hat es klar in seinem unten stehenden Kommentar begründet! Traurig, dass der Slogan "Wasser predigen und Wein trinken" jetzt bereits schon bei den Schulkinder angewendet wird!
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    1. Antwort von Manuel Schegg (Manuel Schegg)
      Der zweite Kommentar hier ist mindestens so verwerflich - warum Jungendliche dafür bestraft werden sollten, dass sie sich zwei Schulstunden Zeit nehmen um für ein Anliegen einzustehen, welches durchaus ihre gesamte Zukunft beeinflussen kann, leuchtet mir nicht ein. Vermutlich ist das ebenfalls ein Hindernis der Generationen - warum sollte man sich schliesslich um eine Angelegenheit kümmern, welche erst zu einem Zeitpunkt zum Problem wird, wenn man selbst schon unter der Erde liegt?
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  • Kommentar von Urs Lauper (Urs Lauper)
    Wäre sich die Jugend gewahr, welch immensen Stromverbrauch der Internetzugang per Handy generiert, würde sie sich vielleicht eher hinterfragen. Weiter sind mir Schüler bekannt, die mit ihrem Gymnasium nach China fliegen, vorher aber fürs Klima streiken. Es ist wie immer: Schuld haben die Anderen.
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    1. Antwort von Manuel Schegg (Manuel Schegg)
      Bei den Kommentaren hier läuft es mir kalt den Rücken herunter. Paradox genug ist die Argumentation bezüglich Stromverbrauch im Internet in einem im Internet verfassten Kommentar. Das Internet ermöglicht uns doch erst, dass wir uns mit globale Themen, wie Beispielsweise dem Klimawandel, über einen riesigen geographischen Raum auseinandersetzen können. Bei der älteren Generation scheint das Wort "Internet" allerdings automatisch eine Abneigung hervorzurufen.
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