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Stausee Zervreila im Bündner Oberland
Legende: Der Stausee Zervreila soll zusätzliches Wasser bekommen. Gegen das Ausbauprojekt wehren sich die Umweltorganisationen. Keystone
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Graubünden Kraftwerkprojekt im Lugnez unter Druck

Der Ausbau der Wasserkraft im Lugnez durch die Kraftwerke Zervreila wird zum Gerichtsfall. Umweltorganisationen und Fischer befürchten einen Wassernotstand für die Fische und ziehen die von der Bündner Regierung genehmigte Konzession des Projekts vor Gericht.

Die Kraftwerke Zervreila wollen Wasser im hinteren Lugnez auf dem Gebiet der Gemeinden Vrin und Lumbrein im Bündner Oberland fassen und in das unterhalb des Stausees Zervreila gelegene Ausgleichsbecken leiten.

32 Millionen Kubikmeter Wasser würden neu gefasst und in bestehenden Anlagen im Safiental und in Rothenbrunnen verstromt. Dem natürlichen Kreislauf zurückgegeben würde das Wasser beim Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau.

Doch das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Franken stösst auf Widerstand. Die Umweltorganisationen WWF, Pro Natura, die Greina-Stiftung sowie der Fischerei-Verband fechten die Konzessionsgenehmigung der Bündner Kantonsregierung vor Verwaltungsgericht an, wie sie am Mittwoch mitteilten. In den Augen der Umweltorganisationen verletzt das Projekt das Gewässerschutzgesetz.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli , 4153 Reinach
    Man kann über Lösungen reden, wenn mann nur will, Trotzköpfe verhindern nur. Besser jetzt, ohne Eile ein Projekt realisieren als zu spät. Setzt Euch zusammen und denkt über die eigene Nasenspitze hinaus. Es gibt immer eine Lösung. Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr, mit viel Weitblick wünscht Ihnen ein ganz normaler Bürger.
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  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Gegen Wasserkraft.. gegen Atomstrom... gegen Kohlekraftwerke... aber fuer eine grenzenlose Aufnahme von sogenannten Fluechtlingen, fuer ein grenzenloses Bevoelkerungswachstum... unter Mithilfe der sogenannten Sozialisten... Schafft den illegalen Ueberfluss aus, schafft die Ex-yugos zurueck.. dort ist es ja wieder Sicher... und es werden keine neuen Kraftwerke gebraucht!
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