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Kritik des Preisüberwachers Regierung will Strassengebühren nicht senken

  • Zum dritten Mal seit 2010 hat der Preisüberwacher in diesem Jahr die Gebühren der kantonalen Strassenverkehrsämter verglichen.
  • Wie in den Vorjahren gehört Graubünden auch 2018 zu den Kantonen mit den höchsten Gebühren.
  • Bündner bezahlen laut den Berechnungen in ihrem Leben bis zu rund 700 Franken mehr als Autobesitzer in den günstigsten Kantonen.
  • Die Regierung will die Gebühren trotz der Kritik nicht senken.
Verkehr in der Stadt Chur, die Altstadt im Hintergrund.
Legende: Bündnerinnen und Bündner bezahlen höhere Gebühren auf dem Strassenverkehrsamt als viele andere Schweizer. Keystone

Das Bündner Strassenverkehrsamt verdient mit den Gebühren für Fahrzeugprüfungen und Fahrzeugausweise jährlich 3,5 Millionen Franken. Dieses Geld sei wichtig für den Strassenunterhalt, findet die Regierung.

Weil das Geld eben für die Strassen eingesetzt werde, würden auch die Autofahrer davon profitieren, argumentierte Regierungsrat Christian Rathgeb am Freitag im Grossen Rat. Ausgelöst haben die Debatte zwei Mitglieder der Bündner CVP.

Anders sieht es der Preisüberwacher: Strassenverkehrsämter sollen kostendeckend und nicht gewinnbringend arbeiten. Das findet auch die CVP. Sie will noch in der Augustsession einen Vorstoss einreichen, um die Gebühren zu senken.

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