La Punt will keine Einmischung

Prominente Ferienhausbesitzer im Engadiner Ort stören sich an einem Projekt für Erstwohnungen. Die Gemeindeversammlung goutiert dies nicht und hält am Projekt fest.

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Bildlegende: Einmischung, auch wenn prominente, wird in La Punt nicht geschätzt. zvg

In La Punt sollen acht neue Wohnungen für Einheimische entstehen. Die Gemeindeversammlung hält am Projekt fest. Von einem allfälligen Verkauf des Grundstückes will sie nichts wissen. Widerstand gegen das Bauprojekt in der Gemeinde gibt es von prominenten Zweitwohnungsbesitzern; sie führen das Argument des Ortsbildes an, das es zu schützen gelte.

An der Gemeindeversammlung seien Zweifel an den Motiven der Feriengäste laut geworden, so Gemeindepräsident Jakob Stieger in der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von SRF1. «Man wollte sich ausserdem nicht von aussen aufzwingen lassen, wo was gebaut wird».

Dem Gemeindevorstand habe aber den Auftrag entgegen genommen, mit den prominenten Gegner nochmals das Gespräch zu suchen. Er werde dies gerne tun, so Stieger weiter. Er rechne jedoch auch mit langwierigen Einspracheverfahren gegen das Projekt.