Landquart und Münstertal rücken Umweltprojekte ins rechte Licht

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) unterstützt im Jahr 2016 mit einem Förderprogramm zwanzig Projekte bei ihren Bemühungen um mehr Lebensqualität und um eine nachhaltige Entwicklung. Zum Zug kommen auch Landquart und das Münstertal.

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Bildlegende: Landquart setzt auf das Label Energiestadt und auch auf Solaranlagen. Keystone

Das Münstertal und Landquart bemühen sich um eine nachhaltige Entwicklung in ihren Gemeinden. Unter anderem setzten sie auf das Label der Energiestadt.

Der Präsident der Landquarter Energiekommission Tobias Brändli sagt gegenüber dem Regionaljournal Graubünden «Wir haben zum Beispiel den Werkhof saniert und konnten den Energieverbrauch massiv reduzieren.Wir haben auch ein Solarkataster entwickelt und wir arbeiten an einem Richtplan, damit Bürger und Bürgerinnen sehen, wo sie in der Gemeinde Fernwärme nutzen können.»

Oft kein Geld mehr für Kommunikation

Diese Informationen kämen aber bei der Bevölkerung noch nicht richtig an. Dies will man nun mit dem Geld des Bundes ändern. In der Gemeinde sollen Tafeln aufgestellt werden, welche auf besondere Projekte im Energiebereich aufmerksam machen. Ähnliche Pläne hat auch das Münstertal. Auch dort soll mit neuen Tafeln auf spezielle Projekte hingewiesen werden.

Auf die Frage, ob es wirklich nachhaltig und sinnvoll sei, wenn der Bund die Informationstafeln von Gemeinden bezahle, sagt Anne Du Pasquier vom ARE: «Oft hat man Geld für die Projekte, aber sobald sie fertig sind, hat man kein Geld mehr für die Kommunikation.» Hier müsse man Gegensteuer geben. Wenn die Bevölkerung erfahre, was in einer Region für eine nachhaltige Entwicklung gemacht werde, trage dies zur Sensibilisierung bei.