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Graubünden Leere Hotelbetten: Keine Skiferien in der Heimat

Acht der dreizehn Tourismusregionen in der Schweiz verbuchten im Februar 2014 gegenüber Februar 2013 einen Logiernächterückgang. Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 58'000 Logiernächten (-7,7%) den deutlichsten Rückgang. Vor allem die Schweizer verzichteten auf Skiferien in der Heimat.

Leeres Hotelbett
Legende: Die Hotellerie im Kanton Graubünden war besonders stark vom Rückgang der Logiernächte betroffen. Graubünden Ferien

Zwar übernachteten immer noch 1,4 Millionen Schweizer in hiesigen Hotels, doch die Anzahl entspricht einem Rückgang von 6 Prozent im Vergleich zum Februar 2013. Am deutlichsten war der Rückgang in Graubünden. 7,7 Prozent weniger Gäste haben in den Bündner Hotels übernachtet.

Ernst Wyrsch ist Präsident von Hotelleriesuisse Graubünden, er spricht von einem enttäuschenden Februar. Vor allem das Wetter habe den Hoteliers einen Strich durch die Rechnung gemacht. «Das Wetter war oft schlecht», bilanziert er.

Für die gesamte Wintersaison rechnet er, statt mit dem erhofften Aufschwung, höchstens mit einer Stagnation bei den Übernachtungszahlen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 tenniken
    Heimelige Zimmer in Holz, schöne Berge mit viel Schnee und tolle Pisten bekomme ich im nahen Ausland für das halbe Geld. Inbegriffen ist die doppelte Portion Freundlichkeit und die Betreuung durch einheimische Menschen, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren. Das ist der Unterschied. Ich sehe auch nicht, dass unsere Hottelerie-Lobby selbstkritisch irgendwas an der Misere im Land begriffen hat. Es wir nur alles auf die immer noch zu tiefe(!!!) MWST zurückgeführt.
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  • Kommentar von P. Wittwer, Thun
    Wir haben viele Jahre im Bündnerland schöne Ferien verbracht. Da dort jetzt Raubtiere wichtiger Bestandteil geworden sind, getrauen wir uns nicht mehr zu wandern. Diese hinterlistigen, tollwütigen Tiere schrecken ab. Ich bin mir voll bewusst, dass ich auch bald in meiner Wohnung, bis zum zweiten Stock, nicht mehr sicher bin, weil das erklettern dieser Höhe, für einen Bären kein Hindernis ist, um meinen Kehrrichtsack zu holen. Ich anerkenne, dass wir in der Schweiz eine skrupelose Regierung haben
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  • Kommentar von paul jegerlehner, stettlen
    So so ist wieder einmal Zeit zum Jammer. An Weihnachten/Neujahr tönte es aus dieser Branche ganz anders.
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