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Lehrplan 21 Regierung gegen Bildungsinitiativen

  • «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen» - die Regierung beantragt, die beiden Volksinitiativen abzulehnen.
  • Diese Doppelinitiative will vor allem die Einführung des Lehrplan 21 verhindern.
  • Die zwei Volksinitiativen zum Thema Schule sind Mitte März 2017 eingereicht worden.
Farbstifte in Töpfen.
Legende: «Gute Schule Graubünden- Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen» - so der Titel der Volksinitiative. Keystone

Im März 2017 wurde die Volksinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen» eingereicht. Die unterzeichnenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stellen das Begeheren, zwei Artikel in der Kantonsverfassung so abzuändern, dass wichtige, grundsätzliche Bildungsfragen durch das Gesetz oder den Grossen Rat zu regeln sind.

Gleichzeitig reichte dasselbe Initiativkomitee die Gesetzesinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei Lehrplänen» ein. Es ist deshalb auch von einer Doppelinitiative die Rede.

«Schwerwiegende Nachteile und hohe Kosten»

Die Regierung beantragt, die beiden Volksinitiativen abzulehnen, weil eine Genehmigung von Lehrplänen durch den Grossen Rat als systemfremd und nicht stufengerecht erscheine, heisst es in der Mitteilung. Die Ausarbeitung und Inkraftsetzung eines neuen Lehrplans würde sich dadurch massiv verkomplizieren. Eine Änderung der bisherigen Kompetenzverordnung sei überdies mit «schwerwiegenden Nachteilen und hohen Kosten» verbunden.

Der Kantonsrat Graubünden wird die Botschaft der Regierung an seiner Sitzung im August beraten.

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