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Der Kurort Arosa und die Wissenschaft
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Licht Luft Ozon Wie der Kurort Arosa Wissenschaftsgeschichte schrieb

Die weltweit längste Ozonmessreihe stammt aus Arosa. Seit 1921 wird dort die Ozon-Konzentration ermittelt.

Wo heute das Grandhotel Tschuggen in Arosa steht, war einst das Sanatorium Arosa. Dort begann die Weltkarriere des deutschen Physikers Paul Götz. Er gründete im Auftrag des Kur- und Verkehrsvereins 1921 das Lichtklimatische Observatorium. Götz studierte dafür die vermeintlich heilsame Sonnenstrahlung.

Ozon messen

Die Ozonschicht in der Atmosphäre spielte dabei für das Verständnis eine bedeutende Rolle. So entstand die längste Ozon-Messreihe der Welt, die bis heute für die internationale Forschung von Bedeutung ist. Seit 1988 wird sie durch MeteoSchweiz, dem schweizerischen Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, betrieben.

Der Wissenschaftsjournalist Martin Läubli hat über dieses Thema ein Buch verfasst: «Licht Luft Ozon» (Haupt-Verlag). Er zeigt dabei auf, wie der Kurort Arosa Wissenschaftsgeschichte schrieb.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von René Weiersmüller  (rwmeilen)
    Enorme natürliche Schwankungen in der Dicke der Ozonschicht wurden bereits 1927 in der Fachliteratur (ETH-Bibliothek) beschrieben. Das Ozonloch über der nördlichen Halbkugel wurde in den dreissiger Jahren aufgespürt, das über der Antarktis 1956. Diese Phänomene wurden schon damals als Ozonlöcher bezeichnet. Die Fluorchlorkohlenwasserstoffe hatten damals noch kaum eine Bedeutung. Merkwürdig auch, dass von fünf vorliegenden Ozonzeitreihen für Arosa keine deckungsgleich ist.
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