Liegenschaftssteuer als heisses Eisen in Davos

Davos schiebt einen Schuldenberg von 135 Millionen Franken vor sich her. Um künftige Investitionen zu finanzieren, will der Kleine Landrat eine Liegenschaftssteuer einführen. Der Hauseigentümerverband kämpft gegen das Vorhaben. Am 22. September entscheidet die Bevölkerung an der Urne.

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Bildlegende: Davos ist eine der wenigen Bündner Gemeinden, die noch keine Liegenschaftssteuer kennen. Keystone

Davos ist stark verschuldet. Die Liegenschaftssteuer ist Teil eines Finanzierungspakets, mit dem Investitionen wieder möglich werden sollen. Davos ist eine der wenigen Bündner Gemeinden, die bis heute noch keine solche Steuer kennen.

Die Regierung rechnet mit dringenden Investitionen von 32 Millionen Franken in den nächsten vier Jahren. Die Liegenschaftssteuer soll die Hauptgeldquelle sein und jährlich gut fünf Millionen Franken in die Gemeindekasse spülen.

Gegen die neue Steuer wehrt sich der Hauseigentümerverband. Sollte das Volk die Steuer erneut ablehnen, stellt die Davoser Regierung einen empfindlichen Leistungsabbau quer durch alle Bereiche in Aussicht.