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Grossraubtier-Gegner Mahnfeuer als Zeichen gegen den Wolf

Nahaufnahme eines Wolfs in einer Wiese.
Legende: Mahnfeuer gegen den Wolf: Die Vereinigung für einen Lebensraum ohne Grossraubtiere macht am Freitag auf sich aufmerksam. Keystone

SRF News: Rico Calgagnini, was wollen Sie mit den Mahnfeuern erreichen?

Rico Calgagnini, Präsident Vereinigung für einen Lebensraum ohne Grossraubtiere: Wir wollen auf die Probleme aufmerksam machen, die der Wolf im Alpenraum verursacht. Auch Italien, Frankreich und Deutschland beteiligen sich, dort sind die Probleme noch grösser als bei uns.

Die Politik hat aber bereits reagiert und will, dass der Wolf nicht mehr streng geschützt ist und einfacher geschossen werden kann. Reicht Ihnen das?

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber das reicht nicht, wir müssen die Wölfe besser kontrollieren und sie regulieren können.

Ihre Medienmitteilung zu den Mahnfeuern erweckt den Eindruck, dass Sie die Wölfe gerne ausrotten würden. Darf der Mensch das überhaupt, eine Tierart bewusst ausrotten?

Wir sprechen nicht von ausrotten, sondern von einem Lebensraum ohne Grossraubtiere. Dort, wo der Mensch Alpwirtschaft betreibt und die Natur bewirtschaftet, hat der Wolf keinen Platz.

Wie sollen wolfsfreie Zonen überhaupt entstehen, wie will man das erreichen?

Wir wollen auf das Problem aufmerksam machen. Die Lösung müssen alle Beteiligten schliesslich gemeinsam erarbeiten.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Walker (Guido Walker)
    Wenn ich die obigen, denunzierenden Kommentare lese, frage ich mich schon, ob diese Leute - Als Nicht-Betroffene - sich überhaupt im Klaren sind, was da abläuft. In den europäischen Alpenländern sind Bauern und Weidetierhalter wegen der Risse durch Wölfe, aber auch Bären in großer Sorge und wollen auf den Missstand aufmerksam machen! Lasst Doch in den städtischen Tierparks die Tore zu den Gehegen der Bären, Wölfe, Schakale und Luchse offen, dann habt ihr dieselbe SITUATION!
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  • Kommentar von Felice Limacher (Felimas)
    Ein Mahnfeuer gegen solche natur- und selbstfeindliche Menschen und Vereinigungen wäre wohl eher angebracht. Solche Menschen wissen offenbar gar nicht, was sie wirklich tun und für was sie einstehen.
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  • Kommentar von Heidy Rüegg (heidy70)
    Die Arroganz dieser Wolfgegner ist beispiellos. Sie befehlen wer auf dieser Welt leben darf und wer nicht. Der Wolf tötet zum überleben, nur der Mensch tötet seinesgleichen, und zerstört die Umwelt.
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