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Graubünden Mehr Schutzgebiete für Bündner Wild

Graubünden erhöht die Anzahl der kantonalen Wildschutzgebiete um 30 auf 441. Gleichzeitig wird deren Gesamtfläche um 16 Quadratkilometer auf 739 Quadratkilometer reduziert.

Rehe
Legende: Rehe (wie hier im Bild) und Hirsche erhalten mehr Schutzgebiete. Imago

Die Zahl allgemeiner Wildschutzgebiete wurde von 215 auf 230 erhöht, die Zahl der Hochjagdasyle von 19 auf 22 und die der Niederjagdasyle von 44 auf 53, wie die Bündner Regierung am Donnerstag mitteilte. Weiter bestehen im Bündnerland 46 Asyle für Hasen, 21 für das Federwild und 46 für Wasservögel. Zudem gibt es Murmeltierasyle und ein Rehasyl.

Zusammen mit dem Schweizerischen Nationalpark und den sechs Eidgenössischen Jagdbanngebieten ergibt sich im Bergkanton eine Gesamtfläche an Wildschutzgebieten von 1114 Quadratkilometern, was knapp einem Sechstel der Kantonsfläche entspricht.

Um eine gute Verteilung des Wildes zu erreichen, seien nicht grosse, sondern zahlreiche kleine Wildschutzgebiete notwendig, schreibt die Regierung. Zu grosse Wildschutzgebiete führten zu unerwünschten Wildansammlungen.

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