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Graubünden Mit der Natur Grenzen sprengen

Das Potenzial des naturnahen Tourismus im Rätikon besser nützen: Das soll ein neuer Internationaler Naturpark Rätikon. Diese Idee wird in den Gemeinden im Prättigau, im Vorarlberg und im Fürstentum Liechtenstein geprüft.

Blick von den Fideriser Heubergen auf den Rätikon mit den Gipfeln Drusenfluh, und Sulzfluh.
Legende: Blick von den Fideriser Heubergen auf den Rätikon mit den Gipfeln Drusenfluh, und Sulzfluh. bilderzirkus.ch

Ein Vorprojekt soll zeigen, ob die Idee eines länderübergreifenden Naturparks bei den Gemeinden auf Interesse stösst und weitere Abklärungen sinnvoll sind. Erste Rückmeldungen von dies- und jenseits der Grenze seien positiv, heisst es am Donnerstag in einer Mitteilung der Projektgruppe für den Naturpark Rätikon.

Lanciert wurde die Idee von der Regionalentwicklungsstelle im Rahmen der regionalen Standortentwicklungsstrategie 2030 Prättigau/Davos, welche die Entwicklung von neuen Angeboten und Dienstleistungen im naturnahen Tourismus – speziell auch im Rätikon – als mögliche Massnahmen aufführt. Regionalentwickler Prättigau/Davos ist Georg Fromm.

Im Frühling 2016 haben die Prättigauer Gemeinden mit Gebiet im Rätikon (Seewis, Grüsch, Schiers, Luzein, Küblis und Klosters-Serneus) und das Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden einem ersten Vorprojekt zugestimmt. Ein nächster Schritt wäre eine Machbarkeitsstudie. Zuerst aber sollen die Gemeinden dazu Stellung nehmen und entscheiden, ob das Projekt weiterverfolgt wird.

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