Zum Inhalt springen
Inhalt

Graubünden Nach Fischesterben: Forscher wollen «Öko-Gau» nutzen

Über 10'000 Fische sind im Schweizer Nationalpark im Engadin verendet. Forscher wollen nun beobachten, wie sich der Fluss vom «Öko-Gau» erholt.

Legende: Video Nationalpark: Hoffnung für Vorzeigeprojekt trotz Zwischenfall abspielen. Laufzeit 03:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.04.2013.

Der Gebirgsbach Spöl im Nationalpark gilt europaweit als Vorzeigeobjekt in Bezug auf den Umgang mit Restwasser. Seit 15 Jahren nahmen Flora und Fauna im Bach wieder zu.

Nach dem «Öko-Gau» vom Wochenende ist der Bach auf einer Strecke von sechs Kilometern völlig tot. Laut den Verantwortlichen wird es zwischern 10 bis 20 Jahren dauern, bis Flora und Fauna im Gebirgsbach wieder intakt sind.

Forscher wollen nun beobachten, wie sich die Natur vom sogenannten «Öko-Gau» erholt. Es werde interessant sein zu beobachten, wie ein Lebensraum mit einem solchen Einschnitt umgehe, heisst es beim Nationalpark. 

Am Wochenende waren im Spöl über 10'000 Fische verendet, weil von der Stauanlage Punt dal Gall beim Lago di Livigno unbestimmte Mengen Schlamm in den Fluss abgelassen wurden

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von peter decurtins, 7013 domat/ems
    als wärs das erste mal! wie bereits bei der spülung des zervreilastausees wird niemand verantwortlich sein. den technik-banausen ist wahrscheinlich auch unerklärlich weshalb sich die seen mit geschiebe füllen! den spöl wird die jetzige katastrophe sicher 5 jahre schädigen. das feine sediment wird das gewässer zubetonieren auch wenn man jetzt plötzlich frischwasser "gefunden" hat. dafür werden die schikanen für die fischer wieder ausgeweitet! petri heil
    Ablehnen den Kommentar ablehnen