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Nach Verkehrskollaps 2018 Die Gemeinde Davos finanziert die temporäre WEF-Haltestelle mit

«Ungefähr die Hälfte» der 64'000 Franken übernehme Davos, die andere Hälfte das WEF. Wie es zur Einigung auf den letzten Drücker kam.

Legende: Audio Einigung auf den letzten Drücker - die Chronologie abspielen. Laufzeit 02:52 Minuten.
02:52 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 11.01.2019.

Es ist eine Premiere. Zum ersten Mal gibt es während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos eine temporäre RhB-Haltestelle gleich unterhalb des Kongresszentrums. Geplant ist ein Shuttle alle 15 Minuten in beide Richtungen, gratis sowohl für WEF-Teilnehmende wie für Einheimische.

Seit Tagen baut die Gemeinde Davos die temporäre Haltestelle für die WEF-Woche auf, morgen Freitag soll sie fertiggestellt werden. Doch bis gestern war unklar, wer das zusätzliche Angebot berappt, das ein erneutes Verkehrschaos während des privaten Kongresses verhindern soll.

Das Forum wurde von niemandem bezüglich der Kostenteilung angesprochen.
Autor: Micol Lucchi, Sprecherin WEFMail vom 6. November 2018

Das «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF hat das WEF und die Gemeinde Davos bereits vor Monaten gefragt, wer die die Kosten übernehme. Doch erst gestern kam plötzlich Bewegung in die Sache (siehe Audio: «Einigung auf den letzten Drücker – die Chronologie»)

Verhandlungen bis kurz vor dem WEF

Gestern Mittwoch einigten sich die Gemeinde Davos und das WEF darauf, die Kosten «ungefähr hälftig» zu teilen, «der ganz exakte Verteilschlüssel stehe noch nicht fest». Das schreibt die Gemeinde über einen Monat nach der ersten Anfrage des Regionaljournals Graubünden.

Ich wollte kurz sagen, dass die Anfrage gerade kam und es sieht so aus, dass wir die Kosten teilen werden.
Autor: Micol Lucchi, Sprecherin WEFMail vom 9. Januar 2019

Die Gesamtkosten würden sich auf 64'000 Franken belaufen, davon 40'000 Franken für die temporäre Haltestelle und 24'000 Franken für den zusätzlichen Zugverkehr.

Lange war unklar, ob sich das WEF überhaupt an den Kosten beteiligt.

Bereits im November und noch am Mittwochvormittag hatte eine Sprecherin festgehalten, das WEF sei bezüglich Kostenaufteilung nie kontaktiert worden. Klärung brachte offenbar eine Telefonkonferenz mit WEF-Direktor Alois Zwinggi am Mittwoch-Nachmittag.

*Das Bild zeigt eine temporäre Haltestelle der Rhätischen Bahn während des WEF 2003 in Fideris.

SRF1, Regionaljournal Graubünden, 17:30 Uhr; habs

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