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Graubünden Noch läufts rund auf den Bündner Baustellen

Die Bündner Bauwirtschaft hat eigenen Angaben zufolge ein gutes 2014 hinter sich. Die Branche erwartet aber im laufenden Jahr einen drastischen Einbruch im Hochbau. Grund dafür sind die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative.

Haus mit Gerüst
Legende: Im laufenden Jahr werde es weniger Aufträge im Hochbau geben, so der Baumeisterverband. IMAGO

Das Baujahr 2014 dürfe aus der Sicht der Bündner Bauwirtschaft als gutes Jahr bezeichnet werden, teilte der Graubündnerische Baumeisterverband (GBV) am Dienstag mit. Die Nachfrage sei primär im Tiefbau vorhanden gewesen. Im Hochbau hätten sich die Anzeichen der rückläufigen Nachfrage im Zweitwohnungsbau verdichtet.

Auf einen Rückgang hin deuten die erteilten Baubewilligungen. Per Ende letzten Jahres lagen Bewilligungen für ein Bauvolumen von 1,5 Milliarden Franken vor. Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt eine Abnahme um 31 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2012 beträgt der Rückgang 42 Prozent.

Aufgrund dieser Veränderungen sei es absehbar, dass die Auftragseingänge im Hochbau im Jahr 2015 «drastisch zurückgehen werden», schrieb der Baumeisterverband. 2014 habe «Ruhe vor dem Sturm» geherrscht.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Das viel zu schnelle Wachstum der Berggemeinden kann ja nicht immer so weiter gehen. Nur wird bald die große Konstituierung folgen. Es wird viele hundert Arbeitslose und Firmen die Pleite gehen geben. Dies alles ist die Rechnung für den grenzenlosen überhasteten Bauwahn. Das werden noch viele Unterländer Gemeinden erfahren müssen. Dann wären alle froh, sie hätten Maßgehalten.
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