Sportler auf Social Media Ohne Likes keine Sponsorengelder

Mit den Skis hoch über der Schanze oder ganz konzentriert in der Trainingshalle – Sportler sind heutzutage omnipräsent auf den Sozialen Netzwerken. Und das nicht nur freiwillig.

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Bildlegende: Ausschnitte aus dem Leben eines Sportlers – ohne Social Media geht es heute nicht mehr. Facebook, Twitter/Collage SRF

Die Sponsoren wollen bekannte Sportler unterstützen. Und bekannt werden Sportler durch gute Leistung und über Präsenz in den Sozialen Netzwerken.

Damit ist ihre Präsenz in den Netzwerken heute fester Bestandteil des Sportlerlebens. «Ich hatte viele meiner Sponsoren schon vor der Social Media-Zeit. Heute sind es aber auch einige, die mir sagen, ich solle alle zwei Wochen ein Foto oder Video posten», erzählt der Churer Profi-Mountainbiker und Olympiasieger Nino Schurter.

«  Gar nicht dabei zu sein, kann sich fast niemand leisten. »

Nino Schurter
Profi-Mountainbiker

Der Flimser Freeskier Andri Ragettli kennt es gar nicht anders. Der 18-Jährige postet auf Facebook und Co., seit er als 14-Jähriger zum ersten Mal einen Sponsorenvertrag unterschrieben hat. «Während der Druck der Sponsoren anderen in unserem Team zu schaffen macht, verbringe ich gerne viel Zeit auf den Sozialen Netzwerken», so Ragettli.