Naturpark Rätikon «Ohne Rückhalt in der Bevölkerung macht ein Park keinen Sinn»

Gebirgskette in der Dämmerung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Rätikonkette und die umliegenden Gemeinden könnten dereinst einen Naturpark bilden. ZVG

Schweiz, Österreich, Italien - drei Länder sollen sich am Naturpark Rätikon beteiligen. Nun wollen die Verantwortlichen der Region Prättigau Davos wissen, welche Gemeinden in der Schweiz daran interessiert wären. Bis in zwei Jahren soll eine Machbarkeitsstudie auf dem Tisch liegen und die offenen Fragen geklärt werden.

Angefragt werden dabei nicht nur die Gemeinden im Herzen des Rätikons, sondern auch jene in der Bündner Herrschaft und auf der anderen Prättigauer Talseite. «Wichtig ist, dass die Bevölkerung hinter dem Projekt steht. Ansonsten macht es keinen Sinn», so Regionalentwickler Georg Fromm.

Denn, sofern das Parkprojekt weiterverfolgt wird, muss in den beteiligten Gemeinden noch darüber abgestimmt werden. «Im Fürstentum Liechtenstein und in Österreich ist das Verfahren zwar etwas anders, aber auch dort muss die Bevölkerung dahinterstehen», so Fromm.