Adolf Ogi schielt nach Graubünden

Schon zweimal kämpfte Adolf Ogi - erfolglos - für eine Schweizer Olympiakandidatur. Heute hofft er, dass die Spiele 2022 in St. Moritz und Davos stattfinden werden. Dafür brauche es Überzeugungsarbeit und Transparenz.

Porträt Adolf Ogi mit skihelm guckt nach links Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Es gibt kein unberechenbareres Gremium als das IOC», sagt Hobbysportler Adolf Ogi. keystone

«Ich verfolge die Bündner Kandidatur mit grossem Interesse und Sympathie», sagte Adolf Ogi im Gespräch mit dem Regionaljournal Ostschweiz am Rande seiner Buchpräsentation in St. Gallen. Das Feuer sei zwar noch nicht entfacht, aber der Weg sei noch lange.

IOC unberechenbar

Wehmut spüre er keine, sagte Ogi zu den beiden verlorenen Kandidaturen mit Wallis und dem Berner Oberland. «Hätten die Spiele im Wallis stattgefunden, hätte dies aber bestimmt eine grosse Euphorie ausgelöst.»

Doch auch wenn die Kandidatur den Segen des Bündner Stimmvolks hätte, sei der Anlass noch weit entfernt. «Es gibt weltweit kein unberechenbareres Gremium als das Olympische Komitee», behauptet Ogi.