SP Graubünden will Alternativen zu Olympia

Die SP des Kantons Graubünden verlangt vom Regierungsrat einen Gegenvorschlag zur Olympia-Kandidatur. Es brauche keine Olympischen Spiele, um den Tourismus und die Wirtschaft zu fördern, so die Meinung der SP.

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Bildlegende: Jon Pult möchte die 300 Millionen Franken nachhaltiger und wohlüberlegter investieren. Keystone

Die SP will die Vorlage mit der Olympiabotschaft zurückweisen. Die Regierung solle ein alternatives Entwicklungskonzept ausarbeiten. In diesem Konzept sollen gezielte Strukturprogramme für den Kanton Graubünden enthalten sein.

Die Kosten dafür sollen sich auf höchstens 300 Millionen Franken belaufen. Diesen Betrag plant die Bündner Regierung in die Olympischen Spiele zu investieren. Die Olympiavorlage wird in der Dezembersession des Grossen Rates behandelt.