Olympische Winterspiele 2026 Olympia-Befürworter starten in den Abstimmungskampf

Die Befürworter einer Bündner Kandidatur zur Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 haben am Montag in Chur ihre Ja-Kampagne lanciert. Das Stimmvolk bestimmt am 12. Februar über einen Kredit von 25 Millionen Franken.

Das Bündner Pro-Komitee Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Bündner Pro-Komitee SRF/Silvio Liechti

Hinter den neusten Plänen für Olympische Winterspiele stehen die Bündner Wirtschaftsverbände. An der Medienorientierung beschrieb das Ja-Komitee Olympische Winterspiele als Motor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Graubünden. CVP-Ständerat Stefan Engler sagte, er glaube an die Kraft eines solchen gemeinschaftlichen Anlasses.

Das Konzept sieht vor, dass die Spiele dezentral durchgeführt werden, man würde auf bestehende Sportanlagen innerhalb und ausserhalb von Graubünden zurückgreifen. Noch offen ist, was das ganze kosten soll. Ebenfalls unklar ist, welche Orte ausserhalb von Graubünden tatsächlich mitmachen würden.

Wenig Zeit für Kampagne

Der Zeitplan ist sehr eng: bereits am 12. Februar stimmt die Bündner Bevölkerung über einen Rahmenkredit in Höhe von 25 Millionen Franken ab. Mit diesem Geld soll später ein detailliertes Bewerbungsdossier zuhanden des Internationalen Olympischen Komitees erarbeitet werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Swiss Olympic das Projekt aus Graubünden, der Westschweizer Bewerbung vorzieht.