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Graubünden Oppositionelle Kirchengruppen fordern einen Neuanfang

Im nächsten Jahr wird der Churer Bischof Vitus Huonder 75 Jahre alt und muss gemäss Kirchenrecht seinen Rücktritt anbieten. Die Allianz «Es reicht!» fordert in einer Petition, auf die sofortige Wahl eines Nachfolgers zu verzichten.

Churer Bischofssitz mit Kathedrale
Legende: Churer Bischofssitz mit Kathedrale Keystone

Bereits im Jahr 2014 hatte die Allianz «Es reicht!» - ein oppositionelles Bündnis aus verschiedenen kirchennahen Organisationen - ihre Forderung nach einem Apostolischen Administrator gestellt. Nun doppelt sie mit einer Petition nach: Der Apostolische Administrator soll die Diözese führen, bis sich die Situation im Bistum beruhigt hat.

Die Zwischenlösung könne Zeit schaffen, Sichtweisen zu überdenken und Vertrauen nachwachsen zu lassen, heisst es in einer Mitteilung. Nach den leidvollen Jahren mit den Bischöfen Wolfgang Haas und Vitus Huonder dürfe dem Bistum Chur und der ganzen katholischen Schweiz kein weiteres Mal ein Bischof aufgezwungen und zugemutet werden, der für eine überholte Kirche steht, die es in der Schweiz nicht mehr geben soll.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Otto Murbach (OttoMurbach)
    Warum sehen wir in unseren Mitmenschen immer nur das, nach unserem Ermessen Böse und Negative, meinend wir seien perfekt und erkennen unsere eigenen Fehler und Sünden nicht? Der berühmte Balken im Auge.
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  • Kommentar von Otto Murbach (OttoMurbach)
    Es gibt scheinbar gewisse Strömungen, die die Lehre Christi auf menschliche Bedürfnisse und Wünsche abbiegen möchten. Wenn das geschieht, sind wir einen Schritt näher am Abstieg und der Herr der Unterwelt wird an dieser Entwicklung seine helle Freude haben. Das Gebet des Gottessohnes würde auch hier lauten "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Seine Gebote und Anweisungen sind Zeitlos und bleiben immer aktuell !
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  • Kommentar von I. Bürgler (I.Bürgler)
    Die Atheisten lassen nicht locker, bis der christiliche Glauben abgeschafft ist. Es wird nur noch über die Worte Jesu gestänkert. Eine Möglichkeit gibt es aber noch für Katholiken. Den Kantonalkirchen keine Steuern mehr zahlen. Es gibt ein Churermodell, wo die Kirchensteuern Chur direkt eingezahlt werden können. Somit nimmt man den Atheisten den Boden finanziell unter den Füssen weg. Das ist kein Kirchenaustritt. Sie müssen genau gleich für einen sorgen. In die Kriche kann man trotzdem gehen.
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