Zum Inhalt springen

Header

St. Moritz im Winter
Legende: St. Moritz muss noch immer viele Sitze im Parlament besetzen. Keystone
Inhalt

Graubünden Parlamentswahlen in St. Moritz werfen Fragen zum Wahlsystem auf

Nur zwei von insgesamt 16 freien Sitzen im St.Moritzer Gemeindeparlament wurden im ersten Wahlgang bestellt. Alle anderen Kandidaten erreichten das absolute Mehr nicht. Von einer Schlappe wollen die Betroffenen nicht wissen. Viel mehr wird über eine mögliche Änderung des Wahlsystem diskutiert.

Im ersten Wahlgang gewählt wurden Markus Berweger (FDP) und Mario Salis (SVP).Das absolute Mehr lag bei 428 Stimmen. Berweger holte 522, Salis 460 Stimmen. Angetreten waren 19 Kandidaten.

Fast alle müssen in den zweiten Wahlgang. Dies sei keine Überraschung heisst es bei der CVP und der FDP. Auch bei den letzten Wahlen hätten es nur vier Kandidaten im ersten Wahlgang geschafft. Dies liege an den Hürden. Das absolute Mehr sei eben sehr hoch, auch seien sehr viele Kandidaten angetreten.

FDP Politiker Markus Hauser denkt im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF über eine Verkleinerung des Parlamentes nach.

«Ich könnte mir vorstellen, dass der Gemeinderat in Zukunft etwas weniger Sitze hat. Aber dies bedarf einer Verfassungsänderung und so etwas braucht Zeit»

Auch CVP Vertreter Fritz Nyffenegger kann dieser Idee etwas abgewinnen. Er betont aber auch: «Um die Hürden für die Kandidierenden zu senken, müsste auch das Berechnungssystem bei den Wahlen verändert werden».

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Mehr aus GraubündenLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen