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Legende: Audio «Das ist die reichste Familie Indiens», Einschätzungen von SRF-Korrespondent Thomas Gutersohn abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 20.02.2019.
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Remmidemmi in St. Moritz Indische Superreiche veranstalten Riesenfest

Seit Tagen dominiert in St. Moritz ein Thema - die bevorstehende Vor-Hochzeitsfeier von Bräutigam Akash Ambani und seiner Braut Slotha Metha. Vom 24. bis 26. Februar geht die private Party über die Bühne.

Ein Grossteil der Feier findet im Palace Hotel und in dessen Garten statt. Besonders auffällig ist aber eine Halle, ähnlich einem Gewächshaus, in welcher ein Eisfeld aufgebaut wurde. Weiter ist ein grosser Jahrmarkt und eine Drohnenshow geplant. Rund 500 Personen sind mit dem Aufbau und Ablauf der Party beschäftigt.

Der Vater des Bräutigams gilt als der reichste Mann in Indien. Einschätzungen dazu von SRF-Südasienkorrespondent Thomas Gutersohn.

Thomas Gutersohn

Thomas Gutersohn

Indien- und Südasien-Korrespondent, SRF

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Thomas Gutersohn lebt seit 2016 im indischen Mumbai und berichtet für SRF aus Indien und Südasien. Gutersohn hat in Genf Internationale Beziehungen studiert.

SRF News: Wer ist diese schwerreiche indische Familie?

Thomas Gutersohn: Das ist nicht nur irgendeine schwerreiche Familie, sondern die reichste Familie in Indien. Die Familie lebt in Mumbai, der Wirtschaftmetropole von Indien. Das Vermögen von Mukesh Ambani, dem Vater von Bräutigam Akash wird auf rund 48 Milliarden Dollar geschätzt. Die Familie ist bekannt dafür, im Überfluss zu leben. Ihnen gehört das teuerste Einfamilienhaus der Welt, es soll etwa 2 Milliarden Dollar gekostet haben.

Da ist also sehr viel Geld vorhanden, wie ist die Familie zu diesem Reichtum gekommen?

Das Geld stammt hauptsächlich aus einem Handelsunternehmen, welches der Grossvater des Bräutigams aufgebaut hatte. In den 2000er-Jahren ist das Unternehmen zu einem riesigen Konglomerat angewachsen. Es handelt mit Öl, Gas oder auch Textilien. Ganze Medienunternehmen gehören dazu und seit kurzem auch ein Telekommunikations-Unternehmen.

Wie ist der Ruf der Familie in ihrer Heimat in Indien?

Der ist nicht sehr gut. Vielen Menschen ist dieser Überfluss suspekt. Komme ich im Taxi an dem Ambani-Haus vorbei, entwickelt sich schnell ein Gespräch mit dem Fahrer. Da wird dann jeweils gewerweisst, was da wohl alles im Haus sei. Die Rede ist dann jeweils von mehreren Swimmingpools, einem Park, gar einem Zoo. Da geht die Fantasie manchmal ziemlich ab. Manche finden auch, die Familie sei korrupt. Und tatsächlich stehen zur Zeit Vorwürfe im Raum, die Familie habe sich bei einem Beschaffungsdeal für Armeeflugzeuge in Frankreich reingedrängt. Das ist momentan ziemlich am Hochkochen in Indien.

Das Gespräch führte Silvio Liechti.

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