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Legende: Audio «Wir sind wie ein Baum mit alten Wurzeln und neuen Trieben», Clau Scherrer, Projektleiter Festival abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
Aus Regionaljournal Graubünden vom 14.03.2019.
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Romanisches Liederfestival «Es geht um den Liedschatz»

Vom 15. bis 17. März dauert das erste Festival des rätoromanischen Lieds - das «Festival da la chanzun rumantscha». Es soll eine Art Hommage an das Liedgut der Rumantschia werden. Das Festival soll künftig alle drei Jahre stattfinden. Projektleiter ist Clau Scherrer.

Clau Scherrer

Clau Scherrer

Projektleiter Festival da la chanzun rumantscha

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Clau Scherrer ist 1976 in Trun geboren. Er schloss das Klavierkonzertdiplom am Landeskonservatorium Vorarlberg ab und studierte an der Hochschule Basel Klavier und Chorleitung. Scherrer arbeitet als Pianist und Dirigent mit diversen Orchestern im In- und Ausland. 2009 erhielt er den Preis der SRG.R. Aktuell leitet er die Musikschule in der Surselva.

SRF News: Das «Festival da la chanzun rumantscha» ist kein eigentliches Gesangsfestival. Sie legen Wert darauf, dass das Lied im Zentrum steht, warum?

Es geht nicht um den Interpreten, nicht um die Interpretation, nicht um die Chöre, es geht wirklich um den Liedschatz, den wir haben.

Warum braucht es überhaupt ein rätoromanisches Liederfestival?

Ganz einfach, wir haben einen unglaublichen Schatz von Liedern. Ich vergleiche es jeweils mit einem grossen, schönen Baum im Garten. Wir haben Wurzeln, die tief gehen.

Wir haben Wurzeln, die tief gehen.

Es ist aber wichtig, dass man immer auch neue Triebe hat. Das heisst, dass man neue Impulse bekommt, dass man zusammenkommt um zu singen und einander zuzuhören.

Ein wichtiger Teil des Anlasses ist ein Kompositionswettbewerb. Da werden neue, aktuelle Lieder aufgeführt. Es geht also nicht nur darum, das alte Liedgut zu pflegen?

Nein, allerdings gibt es noch immer wunderbare alte Stücke, die im Verborgenen schlummern. Diese gilt es zu entdecken. Aber wir wollen auch neue Komponisten gewinnen. Das müssen nicht unbedingt Rätorormanen sein. Auch deutschsprachige Komponisten können rätoromanische Kompositionen schreiben.

Das Gespräch führte Silvio Liechti.

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