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Informationsanlass in Ilanz zum Wolf
Aus Regionaljournal Graubünden vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 04:43 Minuten.
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Rückkehr des Wolfes Bedürfnis nach Information ist gross

In Ilanz informierten die Behörden über den Wolf in der Region. Ein Anlass zwischen Gelassenheit, Ärger und Angst.

Rund 350 Leute sind in Ilanz zusammengekommen. Sie wollten hören, was ihnen die Behörden über den Wolf zu sagen haben. Das Bedürfnis nach Information war gross. Dies hat auch damit zu tun, dass in den letzten Wochen mehrfach Wölfe in der Region aufgetaucht sind.

Ein Wolf ist am Morgen sogar über das Kinderland der Skischule Ilanz getrottet. Nach diesem Vorfall sollten die Wölfe von den Wildhütern vergrämt werden. Doch in den vergangenen Tagen sind die Tiere nicht mehr aufgetaucht.

Von Verunsicherung bis Gelassenheit

Die Besucher des Informationsanlasses zeigten sich teilweise verunsichert, teils auch verängstigt. Andere jedoch sagten, sie hätten ihr Verhalten wegen der Wölfe nicht verändert; sie hätten auch keine Sorgen. Wiederum andere finden, es gäbe inzwischen zu viele Wölfe, man solle einige von ihnen doch ins Unterland schicken.

Besonders betroffen sind einige Bauern. Sie fürchten, dass ihnen der Wolf vor allem im Frühling Sorgen bereiten wird. «Wir wissen noch nicht, ob wir unsere Schafe genügend vor den Wölfen schützen können», sagte ein Bauer gegenüber dem Romanischen Radio und Fernsehen RTR.

SRF 1, Regionaljournal Graubünde, 17:30 Uhr; habs

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1 Kommentar

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  • Kommentar von daniel wismer  (yakman)
    Solche Infoanlässe hätten bereits vor 10 -15 Jahren stattfinden müssen. Schäfer und Kleintierhalter wurden am Anfang alleine gelassen. Dies machten sich Politiker aus der 3. 4. Reihe zunutze um Stimmung gegen Wolf und Co. zumachen ( mit der Absicht gewählt zu werden ).Die "Tradition" Tiere gegen Wildtiere zu schützen ging bei uns die letzten ca. 200 Jahre verloren. Anstatt Mahnfeuer gegen Grossraubtiere zu entfachen, wäre ein Ausflug ins Schafs- und Wolfsland Rumänien nachhaltiger gewesen!
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