Ruinaulta will Ranger teilen

Schon lange wurde darüber diskutiert, ob in der Ruinaulta Ranger postiert werden sollen. Nun zeichnet sich eine gemeinsame Lösung mit der Tektonikarena Sardona und dem Naturpark Beverin ab.

Blick in die tiefe Rheinschlucht, der Rhein macht hier einen grossen Bogen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Rheinschlucht soll bald von Rangern kontrolliert werden. Keystone

Die Initianten des Wanderwegs durch die Ruinaulta machten eines von Beginn weg klar: Wenn die Rheinschlucht erschlossen wird, müssen die Wanderer gewisse Regeln einhalten. Früh hiess es, dass die Einhaltung dieser Regeln mit Rangern kontrolliert werden könnte.

Nun zeichnet sich eine unerwartete Lösung ab. Auf Anfrage des «Regionaljournal Graubünden», sagt Christian Theus vom Verein Pro Ruinaulta, man wolle gemeinsam mit dem Naturpark Beverin und der Tektonikarena Sardona Ranger aufstellen. «Die Gebiete überlappen sich teilweise, weshalb eine Zusammenarbeit durchaus sinnvoll ist.» Vor zwei Wochen haben die Verantwortlichen der drei Erholungsgebiete dies an einer Sitzung besprochen.

Die Ranger sollen künftig polizeiliche Aufgaben übernehmen, analog den Aufgaben der Nationalparkwächter. «Aber sie sollen auch Ansprech- und Auskunftspersonen für die Wanderer sein», sagt Christian Theus weiter. Bis im Sommer soll ein Konzept verfasst werden, in welchem auch festgelegt wird, wieviele Ranger die Regionen benötigen.